Weitere Infos über Alpaka

 


Alpaka ...
... ein Luxus der Natur
... das Gold der Inkas


Das Alpaka ist eine südamerikanische Kamelart, und lebt in den Hochebenen der Anden unter extremen klimatischen Bedingungen. Es wird seit vielen hundert Jahren von den Indios als Haustier gehalten. International bekannt wurde die Alpaka-Faser, als sie Mitte des 19. Jahrhunderts von britischen Kaufleuten nach Europa gebracht wurde.


Qualität

Weich wie Seide, strapazierfest wie Baumwolle und ähnlich weich wie Kaschmir: Diese scheinbar unvereinbaren Eigenschaften bietet Ihnen Alpaka, das in den rauen Hochebenen der Anden seine einzigartige Struktur erworben hat.

Baby-Alpaka ist die kostbarste und feinste Alpakaqualität. Es wird nur von jungen Tieren oder von geschützten Körperpartien der Alpakas geschoren. Nur ca. 300 g dieses Haares gewinnt man von einem Tier. Baby-Alpaka ist gegenüber Alpaka wesentlich weicher und hat einen seidigen Glanz.

Das Alpaka lebt in 4000 bis 6000 Meter Höhe. An einem einzigen Tag ist das Tier unter Umständen Schnee, Hagel, Regen, intensiver Sonnenstrahlung und nächtlichen Temperaturen bis minus 30 Grad ausgesetzt. Doch die Natur hat es gut ausgestattet: Ein seidig glänzendes, außerordentlich feines, aber trotzdem sehr widerstandsfähiges, elastisches Haarvlies lässt es die Launen der Natur ertragen.

Anders als Wolle oder Kaschmir ist das Alpaka-Haar innen hohl. Die eingeschlossene Luft verleiht dem Haar die erstaunliche Fähigkeit zum Wärmeausgleich. Verglichen mit Mohair oder Kaschmir ist Alpaka leichter. Diese überragenden Eigenschaften machen Alpaka zur idealen Wollfaser für das ganze Jahr - Sommer wie Winter.

Durch die glatte Oberfläche der Faser bildet Alpakawolle keine Wollknötchen, ist langlebig, strapazierfähig und unempfindlich im Gebrauch. Ein Luxus der Natur von Dauer.


Exklusivität

Nur alle zwei Jahre werden die Tiere geschoren. Etwa zwei bis vier kg kommen dann zusammen. Da für Strickwaren nur die beste Qualität von Schulter und Rückenfell verwendet wird, ergibt dies im Durchschnitt nur einen Pullover pro Tier und Jahr.

Die Nachfrage nach Alpaka steigt ständig. Aber nur zwei Millionen Tiere gibt es weltweit. Daher wird diese feine Naturfaser immer etwas Exklusives bleiben. Ein Luxus der Natur von Dauer.


Farben

Das Fell des Alpakas erscheint in drei bis vier Farbnuancen. Bei der Handsortierung werden etwa zwanzig verschiedene Naturtöne und Melangen gefunden. Die Farben reichen von naturweiß über viele warme Farn-, Heide- und Brauntönungen sowie Grautönungen bis schwarz. Mit modernen Färbetechniken werden alle gewünschten Modefarben hergestellt.


Pflege

Die hervorragenden Thermoeigenschaften der Alpakawolle werden durch einen sehr hohen Fettgehalt verstärkt. Es macht die Faser absolut schmutz- und geruchsabweisend. Für Besitzer eines Alpakapullovers bedeutet dies ein Minimum an Pflege: Ein "Bad" an der frischen Luft im Morgentau ist die beste und obendrein preiswerteste Reinigung! Aber auch Handwäsche und chemische Reinigung verträgt der Pullover unbeschadet.

Waschen: Bei starker Verschmutzung Ihres Alpaka-Kleidungsstückes ist eine schonende Wäsche mit max. 30 Grad Celsius in der Maschine oder von Hand das Beste. Bei Maschinenwäsche unbedingt Wollwaschgang oder Schonwaschgang verwenden! Textilien aus Wolle müssen aber nur sehr selten gewaschen werden (s. Selbstreinigungskraft). Wenn eine Wäsche nötig ist, die Wassermenge so bemessen, dass das Teil sich locker darin bewegen kann. Nicht reiben, bürsten oder wringen. 2- 3-mal gründlich ausspülen.

Waschmittel: Verwenden Sie nur schonendes Wollwaschmittel, oder ein mildes Shampoo (Babyshampoo), um den natürlichen Schutzfilm der Wolle nicht zu zerstören. In Wollwaschmittel und Color- Waschmittel können proteolytische Enzyme enthalten sein. Diese knacken Eiweißverbindungen und bauen so Artikel aus tierischen Fasern ab. Das Waschmittel muss sich vollständig im Wasser aufgelöst haben, wenn Sie das Kleidungsstück in die Lauge legen.

Waschtemperatur: Handwäsche in laukaltem Wasser. Niemals warm, da Wolle bei wärmeren Temperaturen verfilzt. Das gleiche gilt für das Spülwasser!

Trocknen: Niemals in den Wäschetrockner, nie auswringen auch nicht in der prallen Sonne oder an der Heizung trocknen. Maschenware vorsichtig ausdrücken, in die ursprüngliche Form ziehen und auf glatter Oberfläche ausbreiten zum trocknen.

Bügeln: Nur kurz mit einem feuchten Tuch oder Dampf mäßig heiß bügeln, sonst verliert Wolle die Elastizität.

Fleckenbehandlung: Prüfen Sie zunächst die Farbechtheit auf der Innenseite oder an der Innennaht des Kleidungsstücks. Beachten Sie dabei die Einwirkzeit. Benutzen Sie kein Benzin, sondern beispielsweise Gallseife oder Panamarinden- Extrakt Reiniger. Waschen Sie nach der Fleckbehandlung das ganze Stück. Bitte gehen Sie vorsichtig mit allen Mitteln zur Fleckentfernung um, da diese das Kleidungsstück ausbleichen können.

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